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Emanuelle Lacroix

Eine Lamia mit Arsch und Brüsten. So beschreibt sich Emanuelle gerne selbst. Trotz ihrer direkten Wortwahl, ist Emanuelle eine gute und gerechte Lamia, die es versteht, sich zu behaupten. Ihre Familie ist ihr heilig. Seit dem Tod Bréanainns ist sie um einiges misstrauischer gegenüber dem Rat und versucht diesen auch so gut es geht zu vermeiden. Sie selbst kann keine Kinder haben, weshalb sie Flynn als eigenen Sohn anerkennt. Emanuelles Wutausbrüche sind berühmt berüchtigt, ebenso wie ihre Kochkünste. Emanuelle hat panische Angst vor Gewässern, da sie nicht schwimmen kann. Ihr Bruder Mael bringt sie gerne an den Rand der Verzweiflung

Aussehen

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Charakter

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Familie

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Verhältnis zu den Altair

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Bréanainns Tod

1943 Derry, Ireland 

Das Geschrei war durch die ganze Strasse zu hören. Einige verdutzte Passanten hoben den Kopf. Getuschel war die Folge und einige ganz Neugierige wagten sich näher zur Villa heran um vielleicht etwas durch die Fenster erspähen zu können. Gabeln wurden durch das Zimmer geworfen und ein Rotschopf brachte sich gerade noch rechtzeitig hinter der Säule in Sicherheit. „Emanuelle“, versuchte er die wildgewordene Frau zu beschwichtigen. Seine Frau. „Komm mir nicht so!“, zischte diese böse, warf erneut das Silberbesteck in seine Richtung. Das konnte und wollte sie nicht akzeptieren. Als sie erneut in die Schublade griff, um neue Munition zu erhalten, schoss Bréanainn hervor, griff nach ihrer Hand und zog sie zu sich, damit sie sich nicht mehr wehren konnte. Die zierliche Gestalt zappelte noch ein wenig, ehe sie den Kampf aufgab und zu schluchzen begann. ’Wie konntest du nur?’ Sie hatte keine Kraft mehr, die Gedanken richtig auszusprechen. Selbst die Tränen waren alle verbraucht. Bréanainn stiess einen leisen Seufzer aus und streichelte beruhigend Emanuelles Rücken. „Es ging nicht anders. Wirklich nicht“ Dass die ganze Geschichte um Anastasias Tod erneut hatte aufgerollt werden müssen, hatte ihn zu dieser Tat nahezu gedrängt.  Es war keine Zeit mehr zu verlieren. Einem Astair entkam man nicht, entkam kam nie. Was damals geschehen war, war sein kleines dunkles Geheimnis, wovon nicht einmal seine Frau etwas wusste. „Wie ... wie hat Flynn reagiert? Auf die Wahrheit?“ Es schmerzte sie, dass ihr geliebter Sohn die Wahrheit nicht von ihr erfahren hatte. Sie wusste, dass es ein Fehler gewesen war, ihm nie zu sagen, dass sie nicht seine leibliche Mutter war, dass sie niemals eigene Kinder haben konnte, so sehr sie sich das auch immer gewünscht hatte. Ihr Wutausbruch tat ihr bereits wieder leid und sie schämte sich dafür. In letzter Zeit hatten sich diese gehäuft. Die Sorge um ihren Mann war die Ursache dafür. Bréanainns Entscheidungen im Rat hatten in letzter Zeit den Zorn einiger Ratsmitglieder auf ihn gezogen. Seine Weltansichten, sein Ziel, dieses mittelalterliche System, in dem sich die Lamien und Vampire noch immer befanden, zu revolutionieren, passte vielen nicht. Verständlich. Eine Gesellschaft, in der Vampire und Lamien gleichgestellt waren, war utopisch. Eine Utopie, an der Bréanainn wie ein kleines trotziges Kind festhielt – auch wenn er sonst so vernünftig war- und dafür auch bereit war zu töten. Und getötet zu werden. 

Das Ehepaar verblieb noch eine Weile in dieser Haltung, als die Türe der Küche aufging und ein ebenfalls rothaariger junger Mann durch die Türe trat. Emanuelle hob kurz den Kopf und musterte Flynns Gesichtszüge. Wie jedes Mal, wenn sie ihn so ansah, war die Ähnlichkeit mit ihrem Mann unverkennbar. Die selben roten Haare, der ruhige, etwas nachdenkliche Gesichtsausdruck, den selben Mund und Nase. Nur die Augen waren anders. Erinas Augen. Dunkle, fast schwarze Augen, die den Betrachter sogleich in ihren Bann zogen. Kein Wunder, dass ihr Mann damals schwach geworden war. „...Mutter? Kann ich mit dir reden?“ Die ruhige Stimme ihres Sohnes zeriss ihr beinahe das Herz. „Ich muss sie kennenlernen meine Mutter kennenlernen. Meine richtige Mutter“ Er wollte wollte wissen wer sie war, warum sie einfach weggegeben hatte und auch, weshalb Emanuelle es ihm so lange verschwiegen hatte. Wütend war er nicht. Schliesslich war sie seine Mutter. Nur ... enttäuscht. Ihr Mann entliess sie aus der Umarmung und trat zurück. Das sollten sie untereinander ausmachen. „Papierkram“, murmelte er nur kurz und verliess den Raum. Das war das letzte Mal gewesen, bei dem  sie ihren Ehemann und Vater lebend gesehen hatten. Die beiden Lamien sahen sich lange an, ehe Flynn zu reden begann.

Erst als der dumpfe Aufprall im Nebenzimmer und das Klirren von zerbrochenem Glas erklang, wurde klar, dass Bréanainns Befürchtungen berechtigt gewesen waren. Einem Astair entkam ma
Emanuelle Lacroix

Emanuelle

Name:
Emanuelle Lacroix
Geburt:
13.04.1712
Geschlecht:
Weiblich
Rasse:
Lamia
Beruf:
Fabrikbesitzerin
Familie:
Mael Lacroix, Flynn Sullivan, Bréanainn Sullivan (✝)
Clan:
Lacroix